Gewerbe im Kiez

Support your local Kiezblock - Wir suchen Unterstützung

Welche Wünsche und Ideen haben Sie als Gewerbetreibende für unseren Kiez?

Unterstützen Sie unseren Antrag und bringen Sie Ihre Ideen ein! Erfahren Sie, wer schon dabei ist.

Liebe Gewerbetreibende

Die Initiative “Kiez für Alle - Ostkreuz” setzt sich seit Herbst 2020 für eine Verkehrsberuhigung im Kiez ein.

Wir wollen im Sinne eines Kiezblock-Modells einige Veränderungen hier im Kiez anstoßen: MEHR PLATZ FÜR MENSCHEN - weniger Platz für Autoverkehr . Dadurch wird eine deutliche Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Kiez erreicht

Der Einwohner*innenantrag traf auf sehr viel Zustimmung unter den Anwohnenden und liegt mittlerweile dem Bezirksamt zur weiteren Verhandlung vor. Erste positive Signale wurden auch von der Politik gesendet.

Für einen lebenswerten Kieze sind Dienstleistungen und Geschäfte, Cafés, Bars und Restaurants entscheidend. Sie bereichern den Kiez mit Leben und Ideen.
Deswegen möchten wir uns nun explizit an Sie als Gewerbetreibende richten, denn der zukunftsfähige Kiez braucht Sie!

 

Bringen Sie sich ein mit Ihren Ideen,
machen Sie Ihre Bedürfnisse deutlich (#Lieferzonen)
und drücken Sie Ihre Unterstützung aus!

Was können Sie machen?

1. Formular ausfüllen ( oder als PDF-Datei herunterladen und abgeben )

2. Newsletter abonnieren, um keine Neuigkeiten zu verpassen.

Danke!

Als Gewerbetreibende*r oder Unternehmer*in unterstütze ich den Einwohner*innenantrag der Initiative “Ostkreuz - Kiez für Alle” zur Verkehrsberuhigung im Friedrichshainer Südkiez. 

Optional:

Bitte addieren Sie 3 und 6.

„Die  lokalen Gewerbe werden insolvent, wenn man hier nicht mehr parken kann!“ - Argument für eine Verkehrswende

Lieferung:

Ein Kiezblock ist immer so gestaltet, dass Waren weiterhin problemlos an alle Läden und Betriebe geliefert werden können. Unter Umständen erfolgt die Lieferung nicht direkt vor die Haustür, sondern „um die Ecke“. Es wird jedoch dafür gesorgt, dass jedes Gewerbe beliefert werden kann.

Für die meisten Anlieferungen werden An- und Abfahrt sowie Be- und Entladen sogar einfacher als in gewöhnlichen Kiezen, weil es deutlich weniger Kfz-Verkehr gibt. Wichtig ist dabei, Lieferzonen einzurichten. Dank der Verkehrsberuhigung gehören dann Staus und ewige Parkplatzsuche der Vergangenheit an.

Kunden:

Aber was passiert, wenn die Menschen das Wohnviertel mit dem Pkw nicht mehr durchqueren können? Verliert dann der Einzelhandel nicht seine Kund*innen? Was ist mit dem Supermarkt, in dem die Leute samstags mit dem Auto den Wochenendeinkauf erledigen wollen?

In den allermeisten Fällen können die Menschen weiterhin mit dem Auto zum Supermarkt fahren. Die Frage ist: Wollen sie das?
Weniger Durchgangsverkehr bedeutet weniger Lärm und Abgase sowie mehr Stadtgrün. Das ist nicht nur gesünder, sondern führt auch dazu, dass viele Menschen lieber ihr Fahrrad nehmen oder entspannt zu Fuß einkaufen gehen.

Davon profitieren alle Gewerbe im Kiez: Menschen, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind, nehmen ihre Umwelt intensiver wahr als Autofahrer*innen hinter der Windschutzscheibe. Fußgänger*innen und Radfahrer*innen lassen sich von Schaufenstern inspirieren, erkunden spontan ein neu eröffnetes Geschäft oder holen sich einen Kaffee, weil der sonnige Tag dazu einlädt.

In den meisten Berliner Kiezen tätigen die Menschen ihre Einkäufe schon jetzt größtenteils zu Fuß oder mit dem Rad. Die Autos in unseren Wohnvierteln sind vor allem Durchgangsverkehr, der weder den Anwohner*innen noch den Gewerben im Kiez etwas bringt – abgesehen von Lärm und Gestank.

Flächen:

Flächen, die nicht mehr als Parkraum genutzt werden, können zudem der Außengastronomie zur Verfügung gestellt werden.
Gerade in den wärmeren Monaten werden diese den Platz gebrauchen können – denn die neu gewonnene Ruhe und saubere Luft wird mehr Gäste in Straßencafés, Bars und Restaurants ziehen.

 


Der Wegfall des motorisierten Verkehrs wirkt sich folglich fast immer positiv auf die Umsätze aus: Wenn die Aufenthaltsqualität steigt und die Menschen sich wohler fühlen, steigen auch die Umsätze. Dies wird durch zahlreiche Studien belegt1.


 

Links:

1 Alison Lee, Alan March: Recognising the economic role of bikes: Sharing parking in Lygon Street, Carlton Raleigh McCoy, Joseph A. Poirier, Karen Chapple: Bikes or Bust? Analyzing the Impact of Bicycle Infrastructure on Business Performance in San Francisco

Dirk von Schneidemesser, Jody Betzien: Local Business Perception vs. Mobility Behavior of Shoppers: A Survey from Berlin. Findings, June, 2021. https://doi.org/10.32866/001c.24497

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