Niederbarnimstraße für Alle

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Initiative seit 2021

2021 hat sich die Initiative: Niederbarnimstrasse für Alle gegründet.
Anwohnerinnen der Strasse wollte den übermässigen Abkürzungsverkehr nicht mehr hinnehmen und fingen an den Verkehr zu zählen und mit der Politik über die Zustände in der Strasse zu reden.

Auch Nachbarschaftsktionen, wie eine regelmässige Spielstrasse, Baumscheiben bepflanzen und „Fete de la Musique“ wird an und auf der Strasse organisiert.

über uns

Die Anwohner*innen der Niederbarnimstraße haben sich über Jahre hinweg für eine Verkehrsberuhigung eingesetzt. 2024 wurde schliesslich die Entscheidung getroffen, die Strasse in eine Sackgasse umzuwandeln, 2025 erfolgte die bauliche Umsetzung.

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Unsere Vision von der Niederbarnimstrasse

In den darauffolgenden Monaten haben wir unsere Forderungen – insbesondere die Vermeidung von Durchgangsverkehr, mehr Verkehrssicherheit und Lärmreduzierung sowie bessere Überquerbarkeit und Barrierefreiheit – wiederholt in den politischen Gremien eingebracht. Eigene Messungen haben dabei deutlich gemacht, wie hoch die tägliche Verkehrs- und Lärmbelastung tatsächlich ist.

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Noch eine Vision während einer Spielstrasse


Auf dem Weg dorthin war der kontinuierliche Austausch mit der Bezirkspolitik entscheidend. Bereits Ende 2021 konnten wir unsere Anliegen über einen Begleitantrag in den Einwohner*innenantrag „Ostkreuz – Kiez für alle“ einbringen und unser Positionspapier im Februar 2022 im Verkehrsausschuss der BVV Friedrichshain-Kreuzberg vorstellen.

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Parklet Bau

Um zusätzliche Aufmerksamkeit zu schaffen, haben wir im Dezember 2022 eine Einwohner*innenanfrage in der BVV gestellt und diese ebenfalls mit unseren Messergebnissen untermauert.

Messungen auf der Straße

Seit Dezember 2021 zählen wir den Verkehr und messen die Geschwindigkeit des Verkehrs in der Niederbarnimstraße mittels Telraam-Zählgeräten (es gibt 2 Geräte: eines in der Mitte der Straße und eines ca. 50m von der Frankfurter Allee entfernt).

Die Messungen funktionieren allerdings nur, wenn es hell genug ist (in den zurückliegenden Januar-Wochen 8:00 – 17:00 Uhr). Trotzdem wurden innerhalb von 2 Wochen ca. 32.000 Fahrzeuge gemessen (siehe Grafiken). Wenn man den darin noch nicht enthaltenen Pendlerverkehr morgens und abends berücksichtigt, kommt man auf ca. 25 – 30.000 Fahrzeuge pro Woche.
Für eine normale Anwohnerstraße in einem Wohnkiez eindeutig zu viel! Das Kopfsteinpflaster trägt leider zur permanenten Lärmbelästigung bei.

Knapp jedes 4. Fahrzeug fährt darüber hinaus zu schnell (>30 km/h). Zu bestimmten Zeiten liegt das Geschwindigkeitsniveau (V85) sogar über 30km/h. Außerdem gibt es täglich Raser in der Niederbarnimstraße: ca. jedes 300. Fahrzeug ist mit einer Geschwindigkeit jenseits der 70km/h unterwegs. Und das direkt vor einer Kita! Nachts, wenn nicht gemessen wird, liegt die Zahl der Raser erfahrungsgemäß noch viel höher.

Wir messen auch in anderen Straßen im Ostkreuzkiez, für eine Übersicht schaue HIER nach.

Demnächst kommt auch noch ein Feinstaub- und Lärmsensor hinzu, um die Problematik noch besser messtechnisch erfassen zu können.

Unser Positionspapier

Unsere Aktionen

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Brief an Alle

Brief an AlleMit unserer Mailing-Aktion „Brief an Alle” haben wir alle Haushalte der Niederbarnimstraße direkt…

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