Antrag

der Einwohner*innen für einen verkehrsberuhigten Kiez!

Hier kann Du die Listen herunterladen.

Der Einwohner*innenantrag

Helfen Sie mit Ihrer Unterschrift, die Verkehrssicherheit im Friedrichshainer Südkiez zwischen Warschauer Straße, Frankfurter Allee, Ringbahn und Stadtbahn zu erhöhen, ÖPNV, Fuß-und Radverkehr zu stärken und die Lebens-und Aufenthaltsqualität zu erhöhen.

Die Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg möge beschließen:

Das Bezirksamt wird aufgefordert...

  • den gesamten Friedrichshainer Südkiez zu einer Tempo-30-Zone zu machen und motorisierten Durchgangsverkehr zu verhindern.
  • im Kiez mindestens je zwei Fahrradstraßen in Ost-West und Nord-Süd-Richtung auszuweisen und,sofern erforderlich,einzelne Straßenzüge aus dem übergeordneten Straßennetz herauszunehmen und zu Nebenstraßen umzuwidmen.
  • ein Beteiligungsverfahren durchzuführen, um weitere verkehrsberuhigende Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und Lebensqualität samt nachhaltiger Umsetzung vorzubereiten, z.B. rund um die wichtigen Grünflächen Boxhagener Platz, Traveplatz und Annemirl-Bauer-Platz. Dort soll es auch autofreie Zonen geben.

 

Ergänzende Informationen zum Einwohner*innenantrag für die Reduzierung des Durchgangsverkehrs im Friedrichshainer Südkiez in Berlin:

Erläuterungen

Unser Antrag fordert zur Erhöhung der Verkehrssicherheit, zur Verringerung von Luftverschmutzung und Lärm sowie zur Erhöhung der Lebens-und Aufenthaltsqualität Folgendes:

  1. Tempo 30 für den gesamten Friedrichshainer Südkiez als maximale Geschwindigkeit anzuordnen (zwischen Warschauer Straße, Frankfurter Allee, bis und einschließlich Gürtelstraße und Revaler Straße), sowie für die Einhaltung des Tempolimits zu sorgen.
  2. Motorisierten Durchgangsverkehr im gesamten Südkiez durch geeignete Maßnahmen wirksam zu verhindern. Die Erreichbarkeit für Anwohner*innen, ÖPNV, Rettungsdienste, Müllabfuhr und Lieferverkehr wird damit verbessert; für Lieferverkehr und Fahrräder sind Lieferzonen und Parkplätze einzurichten und für Fußgänger*innen sind Wege und Querungsmöglichkeiten zu sichern. Alle dafür erforderlichen Maßnahmen sind durch zügige Abstimmung zwischen Senat und Bezirksamt umzusetzen.
  3. In Nord-/Süd-und Ost-/West-Richtung sollen jeweils mindestens zwei durchgehende Straßenzüge als Fahrradstraßen ausgewiesen werden. Die beschlossene Umwandlung der Revaler Straße in eine Fahrradstraße ist unverzüglich umzusetzen und es sollen vermehrte Anstrengungen unternommen werden, die Vorgaben des Mobilitätsgesetzes zur Förderung des Rad-und Fußverkehrs zu erfüllen.
  4. Über die Punkte 1–3 hinaus soll ein Beteiligungsverfahren für Anwohner*innen vor Jahresende 2021 aufgesetzt und im Jahr 2022 abgeschlossen werden, um ein Konzept zur weitergehenden Verkehrsberuhigung, Verkehrsreduzierung und Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Kiez zu entwickeln. Dazu gehören z.B. autofreie Bereiche oder die Schaffung von Stadtplätzen rund um Trave-, Wühlisch-, Annemirl-Bauer-und Boxhagener Platz, sowie weitergehende Maßnahmen zur Reduzierung von motorisiertem Durchgangsverkehr.

 

Begründung
  • Das Erreichen der Pariser Klimaziele, die Verbesserung der Verkehrssicherheit („VisionZero“) und die,laut Weltgesundheitsorganisation notwendige Reduzierung von Lärm-und Luftschadstoffbelastung sind nur mit einer echten Verkehrswende möglich.
  • Im Einwohner*innenantrag fordern wir ein inklusives, barrierefreies und sicheres Umfeld für Verkehrsteilnehmer*innen jeden Alters zu Fuß, auf dem Rad und im öffentlichen Nahverkehr und bieten so eine zukunftsweisende Alternative zum Autoverkehr. Die Förderung des Umweltverbundes und die Verhinderung von Durchgangsverkehr im Kiez hilft, Emissionen und Lärm zu verringern und den Kiez lebenswerter zu machen. Diejenigen, die auf Kfz angewiesen sind, kommen ebenfalls besser ans Ziel. Wir bekommen eine sozialere, sichere und umweltfreundliche Mobilität, die bedürfnisgerecht ist und den Wirtschaftsverkehr berücksichtigt. Damit erfüllen wir die Bedingungen für die im Stadtentwicklungsplan festgehaltene Vision von Berlin 2025.
  • Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h trägt zu den oben genannten Zielen wesentlich bei und gewährleistet einen gleichmäßigeren, sichereren und leiseren Verkehrsfluss.
  • Wir befürworten ausdrücklich ähnliche Maßnahmen in den angrenzenden Kiezen, um die Ziele des Senats und der Einwohner*innen zu erreichen und sicherzustellen, dass der motorisierte Individualverkehr sich nicht lediglich in Nachbarkieze verlagert, sondern im gesamten Stadtgebiet reduziert wird.

 

How to Unterschriften sammeln

Den Einwohner*innenantrag unterstützen?

 

Wer darf mitmachen?

Unterschreiben dürfen alle Menschen, die im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ihren Hauptwohnsitz haben und am Tag der Unterschrift mind. 16 Jahre alt sind.
WICHTIG: Sie müssen dafür nicht die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen.

So geht’s!

1) Antrag herunterladen und ausdrucken:

  • Herunterladen: Es gibt zwei Versionen des Antrags: Die „normale“ Sammelversion mit Platz für 10 Unterschriften, die aber unbedingt doppelseitig ausgedruckt werden muss (Normale Version) und die Kompaktversion für zuhause, für all diejenigen, denen Platz für vier Unterschriften ausreicht (Kompakte Version). Diese Kompaktversion kann einseitig ausgedruckt werden
  • Ausdruck: Die „normale“ Version des Antrags unbedingt doppelseitig ausdrucken (Unterschriftenliste auf der Vorderseite, Begründung auf der Rückseite). Eine Unterschriftenliste ohne Begründung ist ungültig. Wer nicht doppelseitig drucken kann oder mag, nutzt bitte die Kompaktversion.
    WICHTIG: Unterschriften sind nur auf vollständig ausgedruckten Anträgen gültig!

2) Antrag vollständig ausfüllen und unterschreiben: Vorname, Name, Geburtsdatum, Datum der Unterschrift und die eigene Postleitzahl eintragen und die Unterschrift nicht vergessen! Fehlt auch nur eine einzelne Angabe, ist die Unterschrift ungültig.

WICHTIG: Wir freuen uns auch über Listen mit nur wenigen Unterschriften. Jede Unterschrift zählt!

3) Unterschriften-Liste abgeben:

  • Die ausgefüllten Unterschriftenlisten bitte im Original bis Sonntag, 13. Juni 2021 per Post an eine unserer Abgabestellen schicken oder dort persönlich einwerfen:
    BOX Freiraum GmbH, Boxhagener Straße 96, 10245 Berlin oder
    c/o Kiez fuer alle , WühlischVierzig, Wühlischstr. 40, 10245 Berlin

WICHTIG: Unterschriftenlisten sind nur im Original gültig. Ein Scan oder eine Kopie ist ungültig! Auch noch wichtig: Der Antrag darf nicht verändert werden! Auch handschriftliche Änderungen oder Anmerkungen sind nicht erlaubt!

Wir freuen uns aber über jedes Feedback über unseren Telegram-Kanal oder an die Email-Adresse ostkreuz@kiez-fuer-alle.de.

Außerdem ist ein Beteiligungsverfahren, im Rahmen dessen Wünsche und Kritik angebracht werden können, wichtiger Teil unseres Einwohner*innenantrags!

Vertrauenspersonen

Vertrauenspersonen:

  • Anja Matthes
  • Oliver Strutynski
  • Inge Lechner

Initiative Ostkreuz –Kiez für alle!

www.kiez-fuer-alle.de

 

Listen Download

Unterstütze uns bei der Unterschriftensammlung, lade die Listen hier runter:

Kompakt-Vorlage ( einseitig ausdrucken )
doppelseitige Vorlage ( doppelseitig ausdrucken )
Kinder und Jugendlichenliste ( bis 15 Jahre )

Wann sind Unterschriften ungültig? ( Tabelle )
Argumente für Verkehrberuhigung ( von Kiezblocks.de )

 

Nicht vergessen: Antrag vollständig ausfüllen und unterschreiben! Hier sind noch mehr Hinweise.

 

Here are some explanations in english.